DIE LINKE. Warstein
Presseerklärung 09.03.2010
Frauen kämpfen weiter für ihre Forderungen
Am gestrigen Montag verteilte anlässlich des internationalen Frauentages die Linke Blumen an Frauen. Männer wie Frauen engagierten sich, um auf die immer noch bestehende Benachteiligung von Frauen aufmerksam zu machen. Das wurde sehr positiv aufgenommen.
Seit mehr als hundert Jahren stehen Frauen am 8. März gegen ihre Benachteiligung im öffentlichen und privaten Leben auf. Vieles hat sich verbessert – auch für Frauen. Für viele Forderungen kämpfen sie heute noch. Für DIE LINKE ist Frauenpolitik keine Nische, in der Frauen für Frauen Politik machen. Frauenpolitik ist eine Aufgabe, die alle politischen Bereiche betrifft.
„Politische Entscheidungen werden immer noch am Leben von Männern gemessen“, kritisiert die Warsteinerin Elisabeth Umezulike, Mitglied des Sprecherates und Landtagskandidatin. Von einer tatsächlichen Gleichstellung der Geschlechter sei die Realität nach wie vor weit entfernt.
"Frauen werden immer noch weit schlechter bezahlt als Männer", so Christel Spanke, Mitglied des Sprecherates Warstein. Frauen leisten auch in Partnerschaften doppelt soviel Hausarbeit wie Männer und bekommen mit steigender Haushaltsbelastung immer weniger Gehalt. „Pflege, Erziehung und Hausarbeit gelten bis heute nicht als Arbeit“, so Umezulike.
Allein in NRW arbeiteten 2007 etwa 900.000 Frauen im Niedriglohnbereich. 40 Stunden Erwerbsarbeit reichen dabei nicht, um davon zu leben. Mindestlohn gibt es nicht.
Die NRW-LINKE fordert daher den gleichen Lohn für gleiche Arbeit, einen Mindestlohn von zehn Euro und eine Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich sowie Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, mehr ambulante Pflege und eine Abschaffung der diskriminierenden Hartz IV-Gesetze.









