19.01.11

Kein Wort des Bedauern von Betriebsleiter Dr. Heinz Bauer!!!



Warsteiner Anzeiger

Die Firma Brühne hat uns mal wieder gezeigt das sie eben keinen sicheren Betrieb Ihres Steinbruchs sicherstellen kann. Eine weitere Fehlsprengung am Mittwoch gibt unseren Befürchtungen Recht das unser Wasser und auch unser Leben eben nicht sicher sind solange in Stadtnähe noch gesprengt wird. Man stelle sich das einmal vor, da fliegen bis zu 30 cm dicke Steine in Richtung Wohngebiet. (geschätzte 10 kg schwer) Und das nicht zum ersten mal.

Ein Riesen Glück das hier niemand zu Schaden kam. Der nächste Sprengunfall wird uns möglicherweise unser Wasser kosten. Darum fordern wir nach wie vor den Steinabbau so schnell wie möglich sozialverträglich zu beenden. Diese Forderung, von DIE LINKE Warstein 2008 zum ersten mal ausgesprochen, haben sich inzwischen viele Bürgerinnen und Bürger und nun auch Politiker angeschlossen.

Das Verhalten von Betriebsleiter Heinz Bauer gibt Anlass zur Sorge das sich auch in Zukunft an der Verantwortung der Betriebsleitung kaum etwas ändern wird. Bis heute gibt es von Herrn Bauer keine Stellungnahme. Er taucht erst mal ab und hält es nicht für nötig die Warsteiner Bevölkerung über den Vorfall aufzuklären und ein Wort des Bedauern auszusprechen. Ist er einfach nur zu feige oder hat er etwas zu verbergen? Der Versuch die Felsbrocken heimlich still und leise zu entfernen legen den Verdacht nahe das es ein Versuch war, die Ausmaße der Fehlsprengung zu verniedlichen.

Wir fordern eine lückenlose Aufklärung dieses Vorfalls. In der Vergangenheit sind schon viele Untersuchungen im Sande verlaufen, wir hoffen in unser aller Interesse dass das dies mal nicht wieder so sein wird. Der Steinlobby Warsteins muss jetzt Einhalt geboten werden.


18.01.11

Leserbrief zu den lebensgefährlichen Sprengungen der Firma Brühne!

Was letzte Woche im Steinbruch Morgensonne passierte, war leider wieder ein Beweis wie wichtig es ist, diese Steinindustrie endlich zu stoppen. Jetzt bedrohen sie nicht nur unser Wasser, sondern auch noch unser Leben! Bei solchen Ereignissen muss man noch mit Schrecken an unser Frühstück am Piusberg zurück denken. Da, wo wir friedlich unseren Kaffee getrunken hatten, hätte auch ein Steinregen niedergehen können! Denn wir saßen nur wenige Meter von der Steinbruchkante entfernt! Gesprengt wurde damals trotz der gegenteiligen Aufforderung des Steinbruchmitarbeiters an seinen Sprengmeister. So geht die Firma Brühne mit Menschen um!

Es bleibt dringend anzumerken, dass diese billigende Inkaufnahme, dazu warme sinnlose Worte, und der Wille zum Manipulieren und Vertuschen anscheinend systematisch und dauerhaft in dieser Industrie auftreten.

Was uns dabei neben der Menschengefährdung am meisten erschüttert hat, ist die Reaktion von Erwin Koch, Fraktionsvorsitzender der SPD im Warsteiner Stadtrat. Da erzählt er doch auf dem Neujahrsempfang des Warsteiner SPD Stadtverbandes im Haus Welschenbeck, wir Warsteiner müssten akzeptieren, das wir noch Jahrzehnte mit der Steinindustrie leben müssen! Es gebe schließlich gültige Verträge! Alle anderen kommen langsam auf den Trichter, den Steinabbau zu beenden, und begreifen auch, dass das sehr wohl politisch möglich ist, nachdem es erstmal klar gesagt wurde. Nur die SPD nicht?

Das die Steinindustrie diese Verträge eklatant verletzt, dadurch, dass sie das Grundwasser immer wieder freilegt, oder dass sie durch Fehlsprengungen Menschenleben gefährdet, interessiert Herrn Koch scheinbar überhaupt nicht? Da hätte man glauben können, nach der Weitergabe der geheimen Unterlagen durch Kochs Vorgänger Klaus Peter Weber an die Steinindustrie, hätte die SPD dazu gelernt. Nein, Koch macht im gleichen Stil weiter. Langsam muss man sich doch fragen, was zumindest Teile der SPD zu solchem Steinlobbyismus bringt?

Wir unterstützen, neben Anderen, eine Anzeige und die Forderung nach einer sofortigen Kündigung der Verträge mit der Fa. Brühne wegen wiederholtem Vertragsbruch. Wir, DIE LINKE Warstein, fordern die Bevölkerung auf, jetzt lautstark eine sozialverträgliche Beendigung des Steinabbaus zu verlangen, sowie den Bürgermeister, hier dringend tätig zu werden und diese Forderungen umzusetzen!


02.02.2011
Ein erster Wackelkandidat?

Das Interesse der Bürger an der Sonderratssitzung am 31.01.11 war Riesen groß, ca. 250 interessierte Bürger verfolgten mit Spannung die Sitzung. Besonderes Interesse galt vor allen den Vertretern der Genehmigung und Überwachungsbehörden aus Soest und Arnsberg.

Schon während ihrer Erklärungen ereilte sie der Zorn der Ratsmitglieder und das höhnische Gelächter der zuschauenden Bürger. Ihre Ausführungen klangen hilflos und unehrlich. Ein Vertreter der Steinindustrie sagte in einer Sitzungspause unter freien Himmel „ der Bürger wird hier für Dumm verkauft “. Den Eindruck hatte man aber so wie so, dass war nicht schwer zu erkennen. Fest steht dass die Firma Brühne seit Jahren mehrfach und immer wieder gegen Auflagen verstoßen hat und Steinflug, und damit eine Gefährdung der Anwohner, Billigend in Kauf genommen hat. Auf eine Aufzählung der Verstöße kann hier verzichtet werden, die Liste ist lang.

Da die Überwachungsbehörden scheinbar nicht in der Lage sind den Steinbruchbetrieb mit seinen Sicherheitsauflagen ausreichend zu überwachen tat der Rat der Stadt das einzig richtige und fordert, übrigens einstimmig, den Entzug der Betriebserlaubnis nach § 20 und § 35 der Gewerbeordnung. Hier hat das Interesse und der Wille der Bürger alle Parteien zum einlenken bewegt.

Bleibt abzuwarten was sich der Stein- Lobbyismus nun einfallen lässt um Warstein weiter dem Steinflug, Feinstaub und Wasser Risiko aus zu setzten. Es dürfte ihm bei solch weich gespülten Behördenvertretern, die uns Bürger eigentlich schützen sollen, nicht schwer fallen. Für uns Bürger bleibt nun die Hoffnung dass alle Ratsmitglieder in dieser Sache unnachgiebig bleiben und Firma Brühne die zu erwartende Ordnungsstrafe nicht mal eben aus der Portokasse bezahlt. Anders ist eine Strafe von 10000€ die bei einer weiteren Fehlsprengung droht, nicht zu werten.

Ein erster Wackelkandidat ist schon in Sicht, forderte Bürgermeister Manfred Gödde am Montag noch eine Schließung des Steinbruchs, so ist heute in der Zeitung nur noch von Verschärfung der Kontrollpflicht die Rede. Wir, die LINKE Warstein, halten an unserer Forderung fest, den Steinabbau sofort zu beenden.


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Susy — 11 Januar 2012, 15:28

Whoa, whoa, get out the way with that good inforamoitn.

Du musst den Gürtel enger schnallen.

Machen Sie mit, nehmen Sie an unserer Umfrage zur Neuen Mitte Warstein und 30mtr. tiefer Abgraben der Fa.Brühne teil.

Wären Sie bereit weitere Demonstrationen zu unterstützen um zu verhindern das Fa. Brühne weitere 30mtr. in die Tiefe abzugraben, durch setzten kann.

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