Leserbrief zum Ausbau des Grenzweges!

Da hat sich unser Bürgermeister mal wieder weit aus dem Fenster gelehnt und sich dann von Verwaltungschef Beutler wieder einfangen lassen! Die Zuversicht die er noch bei der letzten Bürgerversammlung am Grenzweg verbreitete, ist leider schon wieder verschwunden! Alle Anlieger des Grenzwegs haben sich eindeutig gegen den Ausbau durch die Stadt ausgesprochen, aber was schert es unsere Verwaltung und die Politiker der Gutsherrenpartei, das ist so vorgesehen dann wird es auch gemacht, Basta! Das Volk hat uns doch gewählt, was wollen die denn jetzt noch?

Ich hoffe nur das sie damit nicht durchkommen! Gerade auf kommunaler Ebene brauchen wir mehr direkte Demokratie und nicht Politiker wie Wüllner und Co. Die Anlieger des Grenzweges, haben sich bemüht, eigene Vorschläge, von einem anerkanntem Fachmann, einzubringen! Sie sind auch bereit die Kosten für die Erneuerung selbst aufzubringen, aber all das scheint nicht zu interessieren, man will es einfach durchziehen! Wo kommen wir denn auch hin, wenn das Schule macht, dann müsste man die Bürger ja einbinden. Wüllner und Co. könnten nicht mehr geheim tagen und Menschen ausgrenzen! Das geht ja wohl nicht!

Obwohl es hier Beispiele aus anderen Kommunen gibt, wo man die Einwände der der Bürgerinnen und Bürger, durchaus berücksichtigt hat!

Die Stadt Warstein hat mehrere Jahre gebraucht, alleine um den Eigenanteil von 10%, zusammen zu bekommen, den Anliegern gewährt man jetzt gnädigerweise 2 Jahre Zeit. Summen von bis zu 22000 € haben normal Sterbliche, nicht mal eben in der Ecke liegen! Man soll sich hier verschulden, für eine Sache die man überhaupt nicht will! Warum die Stadt keine Sicherungspflicht für eine privat erneuerte Strasse nehmen kann, ist mit normalem Menschenverstand auch nicht zu erklären, man muss das im Moment, bei dem von der Verwaltung selbst geschildertem sehr schlechtem Zustand ja auch. Nach der Verbesserung geht das dann nicht?? Für DIE LINKE können wir nur sagen, wir werden dieses Vorgehen der Verwaltung, nicht unterstützen und den Antrag ablehnen!

Leider kann man hier auch parallelen zur Diskussion um die Grundschule Hirschberg erkennen, wenn BM Gödde auf der Veranstaltung in Hirschberg zusagt „wir werden die Schulrätin fragen , ob das mit dem gemeinsamen Unterricht geht“, da ist doch der Ansatz schon verkehrt, dass muss man fordern und nicht schüchtern anfragen! Da sollten wir uns Alle ein Beispiel an den Hirschbergern nehmen und wieder lernen zu kämpfen und nicht mehr alles hinnehmen, was Politik und Verwaltung in Warstein, wie schon seit Jahrzehnten, gegen den Bürgerwillen versucht durchzusetzen!

Manfred Weretecki
Vorsitzender DIE LINKE. KV Soest
Hans Otto Spanke
Mitglied im Warsteiner Stadtrat

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